Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker sind Druckgeräte, die mithilfe schwarzer und farbiger Drucktinten das vom Anwender gewünschte und in einem Druckauftrag übermittelte Druckbild auf das jeweilige Druckmedium überträgt. Tintenstrahldrucker sind aufgrund ihrer hohen Druckauflösung und der relativ günstigen Technik heute weit verbreitet und werden unter anderem als Office-Drucker sowie zum Druck von Fotos und Etiketten verwendet. Gegenüber anderen Druckverfahren zeichnen sich Tintenstrahldrucker vor allen durch die hohe, maximal zu erreichende Druckauflösung aus, dank der fotorealistische Ausdrucke ermöglicht werden.

Wie ist das Funktionsprinzip von Tintenstrahldruckern ?

Ein Tintenstrahldrucker, auch Inkjet-Drucker genannt, wird die Tintenversorgung entweder durch im Gerät eingesetzte Tintenpatronen oder durch interne bzw. externe Tintentanks sichergestellt. Die meisten Geräte arbeiten mit Tinten in den Farben Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb, also im CMYK-Farbraum. Höhere Geräte verwenden zusätzliche Farben für noch genauere Farbabstufungen. Die Tinte wird mittels eines oder mehrere Druckköpfe durch feinste Düsen in einzelnen Tröpfchen auf das Druckmedium geschossen. Die Tropfengröße liegt hierbei im Picoliter-Bereich (1 Picoliter = 1 Millionstel Liter). Es werden also einzelne Bildpunkte auf das Medium aufgebracht, deren Farbintensität von Drucker zusätzlich variiert werden kann. Je höher die Druckauflösung bei einem Tintenstrahldrucker ist, desto feiner sind diese Tintentröpfchen. Heute kommen in den meisten Druckern permanente Druckköpfe zum Einsatz. Es werden jedoch auch Tintenstrahldrucker angeboten, die sogenannte Druckkopfpatronen verwenden. Bei diesen ist der Druckkopf pro Farbe direkt in der auswechselbaren Patrone untergebracht und wird bei jedem Patronenwechsel mit entsorgt.

Welche Bauformen für Tintenstrahldrucker gibt es ?

Inkjet-Printer werden als Schwarz-Weiß-Drucker und als Farbdrucker, die mit mindestens 4 Farben arbeiten, angeboten. Sie sind meistens als Desktop-Drucker ausgeführt, die in der Regel Formate bis etwa DIN A0 drucken können. Es kann sich dabei um reine Drucker handeln oder um Multifunktionsgeräte, mit denen der Anwender auch scannen, kopieren und mitunter faxen kann. Einige Tintenstrahldrucker werden auch als spezielle, besonders hochauflösende Fotodrucker angeboten. Weiterhin können einige Geräte Sondermedien, wie etwa bedruckbare CDs und DVDs, direkt bedrucken. Ausschließlich im produzierenden Gewerbe sowie seltener bei Architekten und Ingenieuren kommen Großformat-Tintenstrahldrucker zum Einsatz, die Druckbreiten bis zu mehreren Metern ermöglichen.

Was sind die Einsatzgebiete und Vorteile ?

Größter Vorteil der Tintenstrahldrucker ist ihre, gegenüber anderen Druckverfahren, sehr hohe Druckauflösung. Sie können zum Druck von Dokumenten, Grafiken, Fotos und Etiketten in Vollfarbe genutzt werden und finden sich sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. Bedruckt werden können, je nach Modell und verwendeter Tinte, unter anderem verschiedenste Papiere und Kunststofffolien sowie Sondermedien wie Mesh-Gewebe, Leinwand, Leder und viele weitere.

Tintenstrahldrucker zählen zu den sogenannten No-Impact-Druckern. Das bedeutet, das der Druckkopf das zu bedruckende Medium nicht mechanisch berührt, um das Druckbild darauf zu fixieren. Tintenstrahldrucker, die auch hierzulande oft mit dem englischen Begriff Inkjet-Drucker bezeichnet werden, sind Matrixdrucker. Durch den gezielten Abschuss oder die gezielte Ablenkung einzelner Tintentröpfchen aus den Düsen des verbauten Druckkopfs realisieren sie das vom Anwender gewünschte und durch einen Druckauftrag mitgeteilte Druckbild auf dem jeweiligen Druckmedium. grundsätzlich können beim Tintenstrahldruckern zwei unterschiedliche Funktionsweisen unterschieden werden: Das CIJ -Druckverfahren und das DOD-Druckverfahren. CIJ steht dabei für Continuous Ink Jet und DOD für Drop on Demand. CIJ-Drucker arbeiten mit einem kontinuierlichen Tintenstrahl während das Druckbild von einem DOD-Tintenstrahldrucker durch einzeln verschossene Tintentröpfchen zusammengesetzt wird. Die Geschichte der Tintenstrahldrucker reicht bis in die 1960er Jahre zurück. Zwischenzeitlich ist die Entwicklung so weit vorangeschritten, dass Tintenstrahldrucker in nahezu allen Bereichen der privaten und gewerblichen Verwendung anzutreffen sind und mit die höchste Druckauflösung aller aktuell verfügbaren Druckverfahren ermöglichen.

Verschiedene Tintenstrahldrucker-Varianten

Tintenstrahldrucker werden heute in unterschiedlichen Bauformen hergestellt. Die am meisten verbreitete Art ist der Desktop-Drucker, der für Office-Anwendungen und Fotodrucke sowohl privat als auch gewerblich eingesetzt wird. Solche Tintenstrahldrucker bedrucken in der Regel Papierformate von DIN A5 bis etwa DIN A0. Vielfach übernehmen diese Drucker nicht nur die Funktion eines Druckers. Es handelt sich stattdessen oft um Multifunktionsgeräte welche als Multifunktionsdrucker bezeichnet werden, die darüber hinaus auch noch scannen, kopieren und teilweise auch faxen können. Nahezu alle Tintenstrahldrucker aus diesem Bereich sind heute Geräte, die mit vier verschiedenen Tinten im CMYK-Farbraum drucken. Bei preisintensiveren Geräte werden diese vier Grundfarben meist noch durch weitere Tinten / Tintenpatronen ergänzt, um noch realistischere Ausdrucke in Farbe zu ermöglichen. Je nach Ausführung und Preisklasse sind unterschiedlich hohe Druckauflösungen möglich. Doch nahezu alle modernen Desktop-Tintenstrahldrucker sind in der Lage, fotorealistische Ausdrucke anzufertigen.

Neben Desktop-Druckern werden auch Etikettendrucker hergestellt, die aufgrund des verwendeten Druckverfahrens zur Gruppe Tintenstrahldrucker gezählt werden können. Sie kommen vor allem dort zum Einsatz, wo Labels in Vollfarbe benötigt werden, die zum Beispiel mit einem Thermodirekt- oder einem Thermotransferdrucker nicht realisiert werden können.

Eine weitere Kategorie innerhalb der Tintenstrahldrucker bilden die sogenannten Großformatdrucker und Industriedrucker. Diese gleichen in ihrer Bauweise den Desktop-Druckern, ermöglichen jedoch den Tintenstrahldruck auf Medien mit mehreren Metern Breite und nahezu theoretisch in unendlicher Länge. Sie werden zum Beispiel in der Werbetechnik oder im produzierenden Druckgewerbe eingesetzt. Mit ihnen lassen sich in der Regel neben Papier und Folie auch noch zahlreiche weitere Druckmedien, wie etwa Bannermaterial. Leinwand oder Meshgewebe bedrucken. In den meisten Fällen arbeiten solche großformatigen Tintenstrahldruckern mit sogenannten Eco-Solvent- oder Solvent-Tinten, also lösemittelhaltigen Tinten, die sich durch besonders Haltbarkeit und Strapazierfähigkeit auszeichnen.

Funktionsweise bei einem Tintenstrahldrucker

Jeder Tintenstrahldrucker verfügt über mindestens einen Druckkopf. Dieser ist mit Düsen ausgestattet, durch welche die Tinte unter Druck auf das zu bedruckende Medium geschossen wird. Bei Desktop-Druckern können die Druckköpfe entweder eine Einheit mit den Tintenpatronen bilden oder die Patronen werden separat in den Drucker eingesetzt. Im ersten Fall wird meist der Druckkopf mit entsorgt, wenn eine Patrone leer gedruckt ist. Bei der zweite Alternative handelt es sich um einen Dauer-Druckkopf, der eine Lebensdauer von vielen Patronenfüllungen hat und bei entsprechendem Verschleiß separat ausgetauscht werden muss. Permanent-Druckköpfe in einem Tintenstrahldrucker werden entweder von Patronen mit Tinte für den Druck versorgt oder über ein Schlauchsystem aus internen oder externen Tintentanks. Letztere Variantte wird als CISS (Continuous Ink Supply System) bezeichnet. Der Druckkopf wird in einem Tintenstrahldrucker meist auf einem horizontal und parallel zum Medium verlaufenden Schlitten geführt und durch einen Riemen angetrieben. Druck er nur bei der Hinbewegung, ist es ein unidirektionaler Tintenstrahldrucker, nutzt er auch die Rückbewegung zum Drucken, handelt es sich um einen bidrektionalen Tintenstrahldrucker.

Vor- und Nachteile Tintenstrahldrucker (beim Etikettendruck)

Einer der größten Vorteile, die Tintenstrahldrucker beim Drucken von Etiketten bieten, ist die hochauflösende Druckqualität. Diese kann mit anderen Verfahren entweder gar nicht oder nur verbunden mit sehr hohen Kosten erzielt werden. Die einzige Alternative bezüglich des erzielten Farbraums stellen Thermosublimationsdrucker dar. Diese sind jedoch in bei den Verbrauchskosten wesentlich teurer. Mittlerweile sind Spezialtinten für zahlreiche Anwendungen erhältlich, für deren Verwendung ein Tintenstrahldrucker jedoch unter Umständen zunächst umgerüstet werden muss. Wenn es sich nicht um einen speziellen Tintenstrahldrucker für Etiketten handelt, kann das Gerät meist nur Einzelblätter mit Etiketten auf einem Trägermaterial verarbeiten. Etiketten-Tintenstrahldrucker sind unter Umständen je nach Modell auch für Rollenware geeignet. Müssen sehr große Stückzahlen an Labels gedruckt werden, sind andere Verfahren zum einen kostengünstiger und zum anderen deutlich schneller als Tintenstrahldrucker. Außerdem kann es vorkommen, das bei nur sporadischer Nutzung bei einem Tintenstrahldrucker Tinte und/oder Druckköpfe eintrocknen, was einen kostenintensiven Austausch notwendig machen kann.

Folgende Drucker finden Sie bei PSN

Bei PSN führen wir wie folgt entsprechende Modelle

  1. Beschriftungsgeräte
  2. Bondrucker
  3. Druckerzubehör
  4. Etikettendrucker
  5. Fotodrucker
  6. Großformatdrucker
  7. Industriedrucker
  8. Kartendrucker
  9. Laserdrucker
  10. Mobile Drucker
  11. Multifunktionsdrucker
  12. Nadeldrucker
  13. Tintenstrahldrucker
  14. Tischdrucker

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