Strichcode

Strichcode

Ein Strichcode ist eine Schrift, welche optoelektronisch lesbar ist. Dies bedeutet dass diese auch als Barcode, Balkencode oder Streifencode bezeichnete Schrift von Geräten gelesen werden kann, die über eine entsprechende optische Erfassungseinheit verfügen. Ein Strichcode besteht stets aus einer eindeutigen Kombination von unterschiedlich Breiten Strichen bzw. Balken. Durch die Nutzung eines bestimmten Musters können daher mit einem Strichcode bestimmte Informationen eindeutig mitgeteilt und zur automatischen Erfassung (Auto ID) zur Verfügung gestellt werden. Der Code selbst ist nicht verschlüsselt. Der Wortteil „Code“ in Strichcode deutet vielmehr darauf hin, dass die im jeweiligen Balkencode enthaltenen Informationen in binärer Form dargestellt werden und somit maschinenlesbar sind.

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Welche Strichcodes gibt es?

Es werden heute in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen verschiedene Strichcodes verwendet. Unter Umständen findet mehr als nur ein Strichcode in derselben Arbeitsumgebung Anwendung. Wichtig ist daher, dass ein Barcode Scanner – bzw. Strichcodelesegerät für die Erfassung der jeweils verwendeten Codes geeignet ist. Es existieren zum Beispiel diverse Handelsstrichcodes wie etwa EAN und UPC, welche die Informationen auf Waren definieren. Diese werden einerseits genutzt, um mittels Strichcode an Kassen die Preise jener Waren einzulesen, andererseits dienen sie jedoch auch der Datenerfassung. Die gewonnenen Daten werden zum Beispiel für die Warenwirtschaft genutzt, um etwa vollautomatisch Warenbestellungen auszulösen. Die Post nutzt einen eigenen Strichcode, den sogenannten Zielcode, um auf jede Briefsendung den Bestimmungsort aufzudrucken. Der Strichcode Code39 und sein Nachfolger Code93 sind typische Industrie-Barcodes und kommen dort zum Beispiel als Versandetiketten zum Einsatz.

Wie wird ein Strichcode eingelesen?

Balkencodes können ausschließlich mit geeigneten optischen Geräten eingelesen werden. Diese Prozedur wird optoelektronische Erfassung genannt. Ein Barcode-Lesegerät kann die unterschiedlichsten Erscheinungsformen annehmen. In der Praxis werden entweder fest verbaute oder mobile Strichcode-Lesegeräte eingesetzt. Feste Installationen findet man am häufigsten im Kassenbereich des Einzelhandels. Es handelt sich dabei um sogenannte POS-Scanner (POS=Point of Sale). Soll ein Strichcode mobil eingelesen werden, kommen nahezu immer leicht zu transportierende Handgeräte so genannte Handscanner zum Einsatz. Solche Handscanner speichern entweder die erfassten Daten oder übertragen diese direkt per Funk an das jeweilige EDV-System.

Welche Daten sind typischerweise im Strichcode enthalten?

Mit einem Strichcode können nahezu beliebige Informationen dargestellt werden. Häufig wird zum Beispiel der Name eines Produkts, dessen Preis oder einzelne Eigenschaften in Barcodes definiert und elektronisch erfassbar gemacht. Aber auch das Herstellungsdatum, das Datum der Ein- oder Auslagerung sowie viele andere Daten lassen sich mit einem Strichcode darstellen.

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